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Video Case Studies: Die neue Portfolio-Methode

Wie man überzeugend Video Case Studies macht. Mit Recording-Tipps von Felix Wahle.

Titelbild: Video Case Studies: Die neue Portfolio-Methode

Video ist überzeugender als statische Case Studies.

Mein Format (5 min Video):

Intro (30 sec): Wer ist der Client? Kurz.

Problem (1 min): Was war die Challenge? Konkrete Zahlen.

Solution (2 min): Wie habe ich es gelöst? Zeige Prozess.

Result (1 min): Zahlen und Testimonial vom Client.

Outro (30 sec): Call to Action (kontaktieren Sie mich).

  • Tools:
  • Loom: Zu screenshare und voiceerzählen
  • Final Cut oder Premiere: zum Editieren
  • Stock Music: für Hintergrund

Result: Videos generieren 5x mehr Engagement als statische Case Studies.

Häufige Fragen zu Video-Case-Studies im Portfolio

Wie lang sollte ein gutes Video-Case-Study sein?

Vier bis sechs Minuten sind das Sweet Spot. Kürzer wirkt oberflächlich, länger verliert die Aufmerksamkeit von Entscheidern, die zwischen Meetings reinschauen. Strukturiere die Zeit klar: 30 Sekunden Kontext, eine Minute Problem, zwei Minuten Lösung, eine Minute Ergebnis, 30 Sekunden Call to Action.

Welche Tools reichen für ein professionelles Case-Study-Video?

Für die Tonspur reicht ein Loom oder ein Audio-Interface ab 100 Euro plus ein gutes Headset. Für den Schnitt funktioniert DaVinci Resolve kostenlos auf Profi-Niveau. Stock-Music von Artlist oder Epidemic Sound vermeidet Copyright-Probleme. Aufwändige Motion-Templates sind selten nötig – Klarheit schlägt Effekte.

Sollte ich selbst im Video sprechen oder einen Voice-over nutzen?

Eigene Stimme schafft Vertrauen und unterstreicht Persönlichkeit, besonders für Freelancer. Wer mit der eigenen Stimme nicht zufrieden ist, übt zehn Aufnahmen und wählt die beste – oder beauftragt einen Voice-over-Sprecher ab 150 Euro pro Projekt. Untertitel sind in beiden Fällen Pflicht, weil viele auf stumm schauen.

Wo sollte ich Video-Case-Studies platzieren, damit sie Wirkung entfalten?

Die eigene Portfolio-Seite ist das Minimum, aber die meisten Anfragen entstehen über Direkt-Links in E-Mails an Entscheider, LinkedIn-Posts und Vimeo. YouTube bringt Reichweite, Vimeo wirkt professioneller in B2B-Kontexten. Wer A/B-testet, sieht oft fünf- bis zehnfaches Engagement gegenüber statischen Case-Studies.